Turnen 2. Bundesliga

1. Internationaler ZAG Junior-Cup

 

1. Internationaler ZAG Junior-Cup

 
Internationale Turntalente stellen sich am Freitag, den 5.12.2014 zum Vergleichswettkampf
 
Wettkampfbeginn 15.00 Uhr
Austragungsort: TuS Vinnhorst, Grashöfe 25, 30419 Hannover

ZAG-Juniorcup
ZAG-Juniorcup

Termine



Die Wettkampf-Termine:                             Score      GP

 
1.WK TSV Monheim - TuS Vinnhorst                                         29:39        2:10
22.09.2018 18:00 Uhr Stadthalle, Schulstr. 2, 86653 Monheim
 
2.WK  TuS Vinnhorst - KTG Heidelberg                                     54: 18       10:2
06.10.2018 16:00 Uhr Sporthalle TuS Vinnhorst, Grashöfe 25, 30419 Hannover
 
13.10.2018 16:00 Uhr Sporthalle TuS Vinnhorst, Grashöfe 25, 30419 Hannover

4.WK  KTT Oberhausen - TuS Vinnhorst
20.10.2018 16:00 Uhr Heinrich-Böll-Gesamtschule, Schmachtendorfer Str. 171, 46147 Oberhausen

5.WK  TuS Vinnhorst - KTV Koblenz
27.10.2018 16:00 Uhr Sporthalle TuS Vinnhorst, Grashöfe 25, 30419 Hannover
6.WK  TSG Grünstadt - TuS Vinnhorst
10.11.2018 16:00 Uhr Sporthalle TSG Grünstadt, Asselheimer Str. 19 a, 67269 Grünstadt

7.WK  TuS Vinnhorst - Eintracht Frankfurt
17.11.2018 18:00 Uhr Sporthalle TuS Vinnhorst, Grashöfe 25, 30419 Hannover

 
 
 
 
 

NTT Vinnhorst schafft Aufstieg in die 2. Bundesliga

 

NTT Vinnhorst schafft Aufstieg in die 2. Bundesliga


Die Ehrung der Sieger
Die Ehrung der Sieger
Mit 44:33 besiegte das NTT Vinnhorst am Samstag in der Vierfachsporthalle in Bergisch-Gladbach die TG Allgäu und sicherte sich damit den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Mitentscheidend für den Sieg war die Tatsache, dass Alexander Vogt nach seinem Auftritt bei „Wetten Dass...?" zum ersten Mal für das NTT antrat, sich prima ins Team einfügte und mit 11 Score-Punkten entscheidende Punkte für die Norddeutschen holte. Aber der Schlüssel zum Sieg war die mannschaftliche Geschlossenheit. Alle 24 Übungen ohne einen einzigen Sturz auf Seiten des NTT zeigen, mit welcher Konzentration und Kampfkraft die Jungs an die Geräte gingen und belegen, dass der Sieg hochverdient war.

In einem spannenden Wettkampf schafften die Niedersachsen die Überraschung gegen die Allgäuer, die als Sieger der 3. Bundesliga Süd hier als klarer Favorit antraten. Denn beim Aufstieg zur 2. Bundesliga tritt der Sieger der 3. BL Nord gegen den zweiten der Südstaffel an und umgekehrt. Den Sieg in der Nordstaffel hatten die Niedersachsen beim Wettkampf in Bochum vergeben, wo man auf Grund einiger Fehler nur ein Unentschieden errang. Daher belegte das NTT in der 3. BL Nord nur den zweiten Platz und hatte damit beim Aufstiegswettkampf die schwierigere Aufgabe zu meistern.

b_200_152_16777215_00_images_stories_Bereich_Sparten_Turnen_ntt2_berichte_Teamgeist.jpgDa zeitgleich auch um den Aufstieg in die 1. Bundesliga geturnt wurde, begann der Wettkampf für die NTT-ler gegen TG Allgäu ungewöhnlicherweise am Pauschenpferd. Wie schon in der ganzen Saison waren sie auch dieses Mal am Pferd ihrem Gegner deutlich überlegen. Ohne große Fehler spulte sie ihre Übungen ab und gingen mit 11:3 in Führung. An den Ringen bekam die Euphorie aber gleich einen Dämpfer, denn an dem normalerweise starken Gerät sorgten kleine Unsicherheiten und vor allem die starken Gegner dafür, dass die Bayern hier mit 11:4 gewannen und damit auf nur einen Score-Punkt herankamen. Am Boden konnte man sich dann wider etwas absetzen und ging mit 25:17 in die Pause. Am Barren konnte man beiden Mannschaften die steigende Spannung anmerken – es wurde nicht ganz fehlerfrei geturnt. Durch die vier Scorepunkte von Alexander Vogt gegen den Ungarn Adam Mihok konnte aber das NTT auch dieses Gerät knapp für sich entscheiden.

Der Zwischenstand von 33:24 machte Hoffnung, aber das schwächste NTT-Gerät, das Reck, stand ja noch bevor. Denn da haben die Niedersachsen einfach noch zu wenige schwierige Elemente in ihren Übungen. Und wie befürchtet trumpften die Allgäuer hier ordentlich auf. Jan Kräuter turnte zwar sauber durch, verlor aber vier Punkte auf Grund der leichteren Übung. Alexander Pfaffenroth turnte zwar schwierig, musste aber ziemlich viele Abzüge hinnehmen und konnte nur einen Score-punkt für das NTT erringen. Zum Glück für die NTT-ler musste der Allgäuer Stephan Rubin 2 Stürze in Kauf nehmen, so dass der erst 15-jährige Jannik Wetzler 3 wichtige Score-Punkte für die Niedersachsen errang bevor Alexander Vogt gegen den Ungarn Mihok vier Punkte abgeben musste, so dass die Bayern dieses Gerät mit 8:4 für sich entschieden und im Gesamtstand auf 32:37 verkürzten. Am Sprung durfte also nichts schief gehen – und das gelang den Jungs um Mannschaftskapitän Marcel Dunckel souverän. Lediglich Mike Fischer musste gegen den ungarischen Top-Turner Mihok einen Punkt abgeben, Reza Abbasian, Denis Miller und Alexander Vogt aber noch einmal für das NTT Punkten und den Endstand von 44:33 herstellen, womit der Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt war. Und das wurde dann i Anschluss gebührend gefeiert. Da ließ es sich auch gut verschmerzen, dass der ungarische Turner Mihok im Team der Allgäuer mit 16 Punkten das Top-Scorer-T-Shirt überstreifen durfte. Für die NTT-ler errangen Vogt 11 Punkte, Miller und Abbasian 9, Wetzler 6 sowie Fischer und Pfaffenroth je 4 Punkte. Die Niedersachsen hatten halt nicht einen Star sondern ganz viele – und das machte den Sieg aus.

b_200_107_16777215_00_images_stories_Bereich_Sparten_Turnen_ntt2_berichte_NTT-Jubel.jpgAuch der Sieger der Nordstaffel, das Turnzentrum Bochum-Witten schaffte den Aufstieg mit einem Sieg gegen den Südzweiten VFL Kirchheim/Teck so dass die beiden Teams dann vermutlich im kommenden Jahr wieder in der zweiten Bundesliga aufeinandertreffen werden.

Den Aufstieg in die 1. Bundesliga sicherte sich die KTG Heidelberg in einem wirklichen Turn-Krimi. Nachdem sie nahezu den gesamten Wettkampf deutlich geführt hatten, konnte der TSV Monheim nach und nach aufholen und schaffte mit der letzten Übung den Ausgleich zum 34:34. Sowohl die Zuschauer als auch die Turner und Trainer waren zunächst ratlos, weil niemand genau wusste, was denn nun passiert, beziehungsweise, was nun die Entscheidung bringt. Der Hallensprecher sorgte aber zügig für Aufklärung, dass in diesem Fall zunächst das Geräteergebnis zählt, das allerdings mit 6:6 ebenfalls unentschieden ausging und als letzte Entscheidung die tatsächlich erturnte Punktzahl, bei der die KTG Heidelberg mit 304,20 zu 301,75 die Oberhand behielt.

Steffen Rüter

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